Sport – Kreuz und Quer

Yoga, Pilates oder Zumba – welcher Fitnesskurs ist für wen geeignet?

Wer vor 30 Jahren das Gefühl hatte, wieder etwas mehr für seine Fitness tun zu müssen, stand einer überschaubaren Anzahl von Möglichkeiten gegenüber. Joggen im nahen Stadtwald, Gerätetraining im Fitnessstudio oder Gymnastikkurse bei der örtlichen Volkshochschule standen zur Auswahl. Doch diese Zeiten sind vorbei – aus gutem Grund! Längst haben sich die Anbieter nicht nur auf die ständig steigende Zahl der Gesundheitsbewussten, sondern auch auf deren individuelle Bedürfnisse und den Wunsch nach einem vielfältigen Programmangebot eingestellt.

Entstanden sind Hunderte von Fitnesskursen, die von Aqua-Fitness bis Zumba für jeden Geschmack die richtige Mischung aus Bewegung und Entspannung bieten. Mit dem Fitnessboom kam bei vielen Interessierten jedoch auch die Unsicherheit. Was wird in welchem Kurs geboten? Wie sind die Voraussetzungen? Welches ist das richtige Programm für mich? – Aus einer Vielzahl von Fitnesstrends haben sich im Laufe der Jahre echte Klassiker entwickelt: Yoga, Pilates und Zumba gehören zu den beliebtesten Kursen. Hier können Sie lesen, welches Angebot am besten zu Ihnen passt.

Yoga ist eine Jahrtausende alte Tradition, die körperliche Übungen – die sogenannten Asanas – mit Atemübungen und Phasen der Tiefenentspannung verbindet. Zu den bekanntesten Übungsreihen im Yoga gehört der Sonnengruß, der auch von sportlich Ungeübten gut zu erlernen ist. Yoga ist ein eher ruhiges, zuweilen auch meditativ durchgeführtes Bewegungs- und Entspannungskonzept, das für jeden geeignet ist. Spezielle Stilrichtungen wie der körperbetonte Hatha Yoga, der mit Hilfsmitteln arbeitende Iyengar Yoga oder der energetisch ausgerichtete Kundalini Yoga sorgen dafür, dass jeder seine persönliche Yogarichtung finden kann. – Eine ganzheitliche, auf der Basis von Körpererfahrung und Achtsamkeit gewachsene Lehre, deren Übungen Körper, Geist und Seele wieder in Einklang bringen können. Weitere Informationen zum Yoga gibt es beispielsweise hier auf Spiegel Online.

Pilates ist ein wirkungsvolles Trainingsprogramm für alle, die mit gezielten Mitteln ihren Körper kräftigen möchten und großen Wert auf eine attraktive Figur legen. Das vom Körpertrainer Joseph H. Pilates als Ganzkörpertraining entwickelte Konzept setzt vor allem auf das Training der Tiefenmuskulatur im Bereich der Körpermitte, also von Bauch, Rücken und Beckenboden. Zentraler Begriff im Pilates ist das sogenannte „Powerhouse“ zwischen Brustkorb und Becken, dessen Stärkung die Wirbelsäule entlastet und für eine gute Haltung sorgt. – Ein effektives Fitnessprogramm vor allem für alle, die Rückenschmerzen vorbeugen oder (in Absprache mit dem behandelnden Arzt!) bestehende Beschwerden lindern möchten. Einige interessante Übungen gibt es z.B. bei der Brigitte.

Zumba ist der ideale Fitnesstrend für alle, die sich zu mitreißender Musik nach vorgegebenen Choreografien austoben möchten. Die aus Kolumbien stammende Bewegung ist ein kreativer Mix aus lateinamerikanischen Rhythmen wie Salsa oder Merengue und klassischen Aerobicelementen. Zumba ist ein tänzerisches Programm, das sich für Fitnessbegeisterte aller Generationen eignet, die etwas für Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit ihres Körpers tun möchten, aber auch großen Wert auf Spaß an der Bewegung sowie auf eine einzigartige Kursatmosphäre legen. – Ein Feuerwerk von Musik und Bewegung, das für gute Laune sorgt und dabei effektiv die Kalorien purzeln lässt.

Bild: lululemon athletica, flickr.com


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