Fitness

Sportpsychologisches Testverfahren im Check – nur Hokuspokus oder wirklich nützlich?

Jeder kennt die trüben Tage, wenn man sich einfach nicht aufraffen kann, um zum Sport zu gehen. Dabei sind es genau diese regnerischen und kalten Tage im Herbst und Winter, die schlussendlich den Unterschied ausmachen können, ob es mit der Strandfigur im Sommer klappt oder nicht. Doch warum ist es manchmal eigentlich so schwer, dem am Ende doch lohnenden Training nachzukommen. Sportpsychologische Testverfahren wie www.inner-athlete.de begründen dies ganz einfach mit der Wahl der falschen Trainingsform. Doch ist es wirklich so einfach? Der Check.

Noch fehlt es an Transparenz

„Bloß nicht so anstellen“, geistert es häufig im Kopf herum, wenn das Training wieder einmal schwer fällt. Die moderne sportpsychologische Diagnostik schickt sich an, das optimale Training zu finden, sodass ein Motivationsverlust nicht mehr zu befürchten ist. Aber was kann die Sportpsychologie wirklich leisten?

Derzeit fehle es vor allem noch an Transparenz, meinen Experten. Denn eben hier liege das Problem. Amateur- und Profisportler wissen derzeit noch nicht, was sie von der sportpsychologischen Betreuung eigentlich zu erwarten haben.

Für Sportpsychologen ist die Materie selbst die größte Herausforderung. Denn Kenntnisse aus der Mutterwissenschaft genügen ganz einfach nicht, um Trainingsprofile adäquat erstellen zu können. Die Sportpsychologie versteht sich als interdisziplinäre Wissenschaft, die im Zuge der sportpsychologischen Dienstleistung eben nicht nur Theorien aus der eigentlichen Wissenschaft bedarf, sondern ebenso fundiertes Fachwissen über moderne Trainingssysteme und –theorien.

personaltrainer

Sinn und Zweck der sportpsychologischen Betreuung

Doch nun zu etwas Konkreterem. Wer sich für eine sportpsychologische Betreuung entscheidet, muss nicht zwangsläufig Athlet sein, er kann beispielsweise auch selbst als Trainer oder Spielleiter agieren. Sportpsychologen sind imstande, Verschiedenes auf unterschiedlichen Sportgebieten zu leisten – sowohl bei der Konzeptionierung des Trainings selbst wie auch im Mentaltraining oder auch im Trainingsmanagement.

Und eben drum unterscheiden sich die Gründe, weswegen Trainer und Athleten Sportpsychologen zu Rate ziehen, sehr stark voneinander. Zu den häufigsten Gründen bei Athleten zählen:

  • Leistungsoptimierung
  • Verletzungsmanagement
  • Trainingseffizienz steigern

Im Vergleich dazu kontaktieren Trainer Sportpsychologen aus ganz anderen Gründen:

  • Verbesserung im Coaching
  • Kommunikationsoptimierung
  • Verbesserung des Umgangs mit Kollegen und Mannschaften

Offenheit von Athleten ist notwendig

Damit Sportpsychologen effizient arbeiten können, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Sportler der Arbeit des Psychologen offen gegenüberstehen. Die meisten Athleten sind eher skeptisch und unwillig. Eine vertrauensbildende Phase, ein Kennenlernen, ist daher grundsätzlich Teil der Arbeit eines Sportpsychologen.

Darüber hinaus fehlt es derzeit noch an praxisnahen, standardisierten diagnostischen Verfahren, um den Trainingsstatus eines Athleten unmittelbar und auch kurzfristig analysieren zu können. Wer jedoch etwas Zeit mitbringt und der Arbeit des Psychologen offen entgegentritt, der kann nach derzeitigem Stand der Kenntnis in der Tat von der Sportpsychologie profitieren.

Beispielsweise arbeitet die deutsche Fußballnationalmannschaft seit neuster Zeit mit Sportpsychologen zusammen. Die daraus resultierende hohe Teamfähigkeit jedes einzelnen Spielers ist nicht nur ein Markenzeichen des deutschen Fußballs, sondern auch ein Grund, weswegen die DFB-Elf die Weltmeisterschaft in Brasilien für sich entscheiden konnte.

Bilder: the Halfwitboy, flickr.com


Artikel, die dich vielleicht auch interessieren könnten:



Hinterlasse eine Antwort

E-Mail wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

Zulässige HTML Tags und Attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>