Fitness

Sport und Sauna – passt das zusammen?

Nach einer anstrengenden Sporteinheit direkt in die heiße Sauna. Für viele Sportler gehört der Gang in die Sauna ganz einfach dazu, um sich nach der körperlichen Ertüchtigung entspannen zu können. Und in der Tat kann der thermische Reiz positiv auf Körper und Geist wirken. Dies bestätigt auch der Deutsche Saunabund. Allerdings gehen vom Saunabaden nach dem Sport auch Gefahren aus. Wir zeigen, worauf vor dem Gang in das Hitzebad geachtet werden muss.

Die positive Wirkung der Wärme auf den Körper

Durch die extreme Hitze wird der Stoffwechsel des Organismus angeregt und die Durchblutung gefördert. Speziell für Sportler hat dies Vorteile: Denn so lassen sich Verspannungen vermeiden oder Muskelkater vorbeugen. Sogar potentielle muskuläre Verletzungen können verhindert werden.

Positiver Nebeneffekt der Wärme ist die Ausschüttung von Beta-Endorphinen. Hierbei handelt es sich um stimulierende Glückshormone, die sich ideal dazu eignen, um den Schmerzen im Bewegungsapparat entgegenzuwirken, über die so mancher Sportler schon fast aus Gewohnheit zu klagen hat.

Speziell für Wintersportler oder allgemein Menschen, die auch im Winter nicht auf ihr Training im Freien verzichten möchten, hat der Gang in die Sauna noch einen positiven Effekt. Denn sie stärken nachhaltig ihr Immunsystem. Aufgrund der starken Hitze steigt auch die körpereigene Temperatur. Simultan bilden sich mehr Abwehrkräfte im Körper, die den Temperaturanstieg als eine Art Fieber betrachten und der Temperaturerhöhung entgegenwirken wollen.

Beim Austritt in die Kälte muss sich der Organismus rasant an die Temperaturunterschiede anpassen. Wer also öfter in die Sauna geht, der gewöhnt seinen Körper an Temperaturschwankungen und darf sich auch in der kalten Jahreszeit an einem starken Immunsystem erfreuen, das Erkrankungen wie einer Erkältung oder der Grippe trotzt.

Nach dem Sport nicht sofort in die Sauna gehen

Grundsätzlich ist Saunabaden nur nach dem Sport angesagt. Durch den Aufenthalt in der Sauna verliert der Körper eine Menge an Flüssigkeit, die er beim Sport noch benötigt. Doch auch nach der sportlichen Betätigung ist Vorsicht angesagt. Wer direkt aus der Trainingshalle in die Sauna fällt, riskiert ernsthafte gesundheitliche Schäden.

Denn Sport belastet das Immunsystem extrem. Und wer sich mit einem geschwächten Immunsystem in die Sauna begibt, belastet seine körpereigene Abwehrkraft zusätzlich und riskiert zu erkranken. Besonders das Herz-Kreislaufsystem hat darunter zu leiden. Folgend einige Tipps, die es nach dem Sport, vor und während der Sauna zu beachten gilt:

  • Die Herzfrequenz sollte auf unter 100 Schlägen in der Minute beruhigt sein
  • Vor dem Saunabaden ausreichend Flüssigkeit trinken
  • In der Sauna am besten hinlegen, sodass der gesamte Körper innerhalb einer Temperaturzone liegt
  • Den Saunagang bestenfalls in zwei bis drei Abschnitte zu je 12 Minuten unterteilen

Sauna – nicht nur, aber gerade für Sportler prädestiniert

Sauna ist nicht gleich Sauna. Wer erstmalig an dem Hitzebad teilnimmt, sollte sich selbstverständlich über die Etikette informieren. Saunabaden ist dabei für so gut wie jeden Sportler geeignet, der von der regenerativen Wirkung der Wärmetherapie profitieren möchte. Neben den physischen Effekten hat die Sauna aber noch auch weitere Vorteile, zum Beispiel auf die Psyche, über die man sich auf gängigen Portalen informieren sollte. Nicht umsonst gehen auch Nicht-Sportler gerne in die Hitzekammer. Immerhin 20 Prozent aller Deutschen besuchen regelmäßig eine Sauna und wissen die vorteilhaften Effekte der Wärme zu schätzen.

Bild: Hotel Arthur, flickr.com


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