Sport – Kreuz und Quer

Rope Skipping – Seilspringen im Trend

Man nehme ein Seil, füge etwas spritzige Musik hinzu und schon entsteht ein neuer Trendsport Namens Rope Skipping. Ok, ganz so banal ist es dann doch nicht. Doch werfen wir erst einmal einen Blick in die Ursprünge des Rope Skippings…

Der Ursprung von Rope Skipping
Rope Skipping kommt, wie es der Name erahnen lässt, aus den USA. Was vor 30 Jahren anfänglich nur eine Kampagne der American Heart Association war, um Alterserkrankungen vorzubeugen, wurde dann durch eine Anti-Drogen-Kampagne an Kinder und Jugendliche gebracht. Ziel war es, Problemkinder von den Straßen wegzuholen. Bereits 1983 gelangte Rope Skipping nach Deutschland. Man nimmt an, dass es aufgrund eines Schüleraustausches den Sprung nach Deutschland geschafft hat. Puma brachte Rope Skipping dann von den Schulsporthallen in die Fitnessstudios, wo es sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreut.

Rope Skipping im Wettkampf
Es gibt 3 Varianten, die in Wettkämpfen durchgeführt werden:

  • Einzelspringen: Beim Einzelspringen geht es entweder darum Tricks mit einem Kunststoffseil durchzuführen oder mit einem Speedseil, welches aus einem besonderen Kunststoff besteht, möglichst hohe Geschwindigkeiten zu erreichen.
  • Wheel: Beim Wheel bilden mehrere Springer eine Kette. Während sich das Seil dreht, geben sie es seitlich weiter. Zwischen den Wechseln führen die Springer Tricks aus.
  • Double Dutch: Beim Double Dutch sind mehrere Springer zugleich gefordert. Sich gegenüber stehende Sportler schlagen Seile in entgegengesetzte Richtungen. Die Springer, die sich zwischen den beiden Sportlern befinden, springen über die Seile und führen Tricks aus, wie es folgendes Video eindrucksvoll zeigt.

Rope Skipping ist auch für Nicht-Wettkampfsportler ein sehr gutes Ausdauertraining, welches das Herz-Kreis-Laufsystem schult. Durch regelmäßiges Training kann man seinen Gesundheitszustand wesentlich verbessern, da mein sein Immunsystem stärkt. Rope Skipping trainiert nahezu jeden Muskel, wodurch eine hohe Kalorienmenge verbraucht werden kann. Zudem ist es auch ideal für unterwegs geeignet. Dennoch sollte man eine gewisse Grundfitness mitbringen, um den Kampf mit dem Seil aufzunehmen.

Bild: Foxtongue


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