Sport – Kreuz und Quer

Pole Dance – Von den Nachtclubs in die Fitnessstudios

Dass Pole Dance bzw. Pole Fitness nicht mehr nur in einschlägigen Nachtclubs gehört, sollte seit der neuen Folge von Das Supertalent 2011 spätestens bekannt sein. Die beiden Mädels zeigten eindrucksvoll, wie facettenreich und anspruchsvoll Pole Dance ist. Doch werfen wir einmal einen detaillierteren Blick auf den neuen Trendsport.

Die Geschichte des Pole Dance
Pole Dance entstand aus einem erotischen Tanz, weshalb er bis vor einigen Jahren nur in diverseren Clubs zu finden war. Mittlerweile hat sich der Tanz mit der Stange zum Trendsport entwickelt. Jährlich finden Meisterschaften statt, bei denen es um Pole Dance als Kunst geht. Anhänger des Pole Dances versuchen den Sport sogar als olympische Disziplin durchzusetzen.

Pole Dance – Ein Ganzkörpertraining
Beim Pole Dance wird Eleganz, Kreativität, Ausdauer und Koordination vereinigt. Neben den Damen aus der heutigen Show des Supertalents haben sich auch schon einige Stars zum Pole Dance bekannt, so haben z.B. Carmen Electra und Paris Hilton bereits eine Stange zu Hause, um sich an dem Trendsport zu versuchen. Doch nicht nur für Frauen ist Pole Dance geeignet, auch bei den Männern erfreut sich der Sport einer steigenden Beliebtheit.

Pole Dance – Ein hartes Training
Um es mit der Stange aufzunehmen ist professionelle Hilfe notwendig. Das Training beginnt mit einem gründlichen Aufwärmen. Insbesondere Anfänger sollten hierauf gründlich achten, um das Risiko von Verletzungen zu senken. Beim Training wird sich dann mit Drehungen, Figuren und Spinnings beschäftigt. Am Abschluss erfolgt das Cooling Down. In der Stunde verbrennt man dabei ca. 700 Kalorien. Anfänger sollten sich erst einmal ausgiebig mit den Basics beschäftigen, bevor man sich an einer Choreographie versucht. Die Choreographien, die es in unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen gibt, kann man mit einiger Erfahrung in zwei bis sechs Monaten lernen.

Berühmte Figuren
Jede Figur trägt bei Pole Dance seinen eigenen Namen. Einige von ihnen konnten wir heute bereits beim Supertalent bewundern. Spricht man beispielsweise vom Hangback Cross Knee, hängt man Kopf über an der Stange. Der Oberkörper ist Richtung Decke geneigt und die Arme in Richtung Stange gestreckt. Das eigene Körpergewicht wird nur durch die Beine gehalten, die die Stange umklammern. Bei einer ähnlichen Figur, nur dass der Oberkörper Richtung Stange zeigt und die Tänzerin bzw. der Tänzer, sozusagen wie eine Raupe aussieht, wird als Caterpillar bezeichnet. Vorallem diese Kopfüber-Figuren beanspruchen nahezu jeden Muskel im Körper und sind eher für Fortgeschrittene geeignet. Eine Figur für Anfänger ist der Seat. Dabei sitzt man quasi auf der Stange, indem die Oberschenkel die Stange fest umfassen.

Ob Mann oder Frau – Pole Dance ist für jeden geeignet, der sich für einen ausdrucksstarken und anspruchsvollen Tanz interessiert. Die Show der Damen von Supertalent ist das Ergebnis eines langen Trainings, doch Interessierte sollten sich hiervon nicht abschrecken lassen und ebenfalls den Tanz mit der Stange wagen.

Bild: Alex Thompson


Artikel, die dich vielleicht auch interessieren könnten:



Hinterlasse eine Antwort

E-Mail wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

Zulässige HTML Tags und Attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>