Fitness

Personal Trainer – Luxus oder empfehlenswert?

Die Berufsbezeichnung Personal Trainer leitet sich von Personal Training ab. Das englische personal training heißt zu Deutsch persönliche oder individuelle Übung. Im Gegensatz zu einer Trainings- oder Übungsgruppe ist das Personal Training eine 1:1-Betreuung. Der einzelne Trainer steht seinem, und zwar dem einzelnen Sportler, Klienten oder Auftraggeber ganz persönlich zur Verfügung. Er konzentriert sich in der vereinbarten Trainingszeit ausschließlich auf ihn. Damit verbunden ist je nach Auftragssituation auch eine entsprechend intensive sowie zeitaufwändige Vor- und Nachbereitung.

Mit dem Personal Trainer fit werden
Mit einem ausgiebigen Fitnesstraining kann vieles richtig, aber auch einiges falsch gemacht werden. Je nach Trainingsplan und Übungseinheiten können negative Erfahrungen buchstäblich schmerzhaft sein. Der individuell ausgearbeitete und persönliche Trainingsplan ist das eine, seine richtige Umsetzung das andere. Der Personal Trainer sorgt dafür, dass das in der Praxis geschieht. Er kann sich während der vereinbarten und reservierten Zeit ausschließlich auf seinen Auftraggeber konzentrieren. Der legt seinerseits Wert auf eine möglichst hohe Trainingseffektivität. Die begrenzte Zeit, die für das Fitnesstraining reserviert ist, soll optimal genutzt werden. Das beginnt mit der Aufwärmphase und endet beim Relaxen in der wohltemperierten Sauna. Alles wird exakt durchgeplant und gemeinsam mit dem Personal Trainer umgesetzt. Der muss seinerseits sowohl von der Persönlichkeitsstruktur als auch von der fachlichen Qualifikation dazu geeignet sein.

Personal Trainer ist als eine Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geschützt. Es gibt keine durchgängige oder anerkannte Ausbildung. Für den Bundesverband Personal Training e.V., kurz BPT mit Sitz in Hamburg ist die Qualitätssicherung seiner Mitglieder eine der wichtigen Verbandsaufgaben. Ehrenkodex und das QGPT Siegel sollen den Auftraggebern das sichere Gefühl geben, mit ihrem Personal Trainer als zertifiziertem BPT-Mitglied eine erstklassige Wahl getroffen zu haben. Eine Zertifizierung nimmt die unabhängige Hamburger Agentur zur Qualitätszertifizierung im Personal Training vor. Sehr gut ausgebildete Trainer wie z.B. Opoku-Afari verfügen zudem über weitere Fortbildungen im Mental Coaching oder Koordinationstraining.

Körper und Geist gemeinsam trainieren
Ein Personal Trainer bietet sich in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen an. Bei einem regelmäßigen und dauerhaften Miteinander lernt der Personal Trainer sein Gegenüber automatisch näher kennen. Das muss auch so sein, weil es um dessen Vorstellungen und Wünsche geht. An einem etwas schwächeren Tag darf die Trainingsintensität nicht nachlassen. Jetzt ist der Personal Trainer gefragt. Mit seiner Persönlichkeit, mit Knowhow, Erfahrung und Einfühlungsvermögen muss er auch dann im wahrsten Sinne des Wortes alles herauszuholen. Er muss als Motivator ebenso gut sein wie als Fitnesstrainer mit der entsprechenden Lizenz. Die sollte bundesweit, zumindest aber landesweit gültig sein. Je nach Absprache beinhaltet das Personal Training auch eine Rundumbetreuung bis hin zur individuellen Ernährungsplanung.

Ein Personal Trainer bietet viele Vorteile, aber hat auch einen Nachteil: Die finanziellen Aufwendungen sind nicht unerheblich und je nach Qualifikation kann eine Trainingsstunde bis zu einem niedrigen dreistelligen Betrag kosten. Jedoch gibt es auch wesentlich günstigere Trainer. Im Endeffekt muss jeder für sich und seinen Geldbeutel entscheiden, ob die Investition eines Personal Trainers lohnenswert ist oder ob man sich Fitness Knowhow anders aneignet.

Bilder: the Halfwitboy, flickr.com


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1 Kommentar

  1. Hi, wenn Ihr euch einen Personal Trainer nehmen wollt und die Kosten m Rahmen bleiben sollen, dann guckt euch doch mal fit29.de an. Trainer finden ab 29€ pro Stunde.

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