Fitness

Mythen und Wahrheiten – Potenzsteigerung durch Sport

Erektile Dysfunktion – Dieser Begriff ist womöglich der Albtraum jedes Mannes, der in der Blütezeit seines Lebens steht. Nicht immer steckt hinter diesem Problem eine physische Krankheit. Auch psychische Probleme können dafür verantwortlich sein, dass die Manneskraft nicht mehr das hergibt, was von ihr erwartet wird. Wer selbst unter Potenzproblemen leidet, der kann auch ohne medikamentöse Hilfe wieder in den Sattel steigen. Denn nachweislich steigern Sport und die richtige Ernährung die Manneskraft.

Impotenz sehr häufig festzustellen
Nicht jeder, der ab und an Probleme mit seiner Potenz hat, leidet sofort unter einer erektilen Dysfunktion. Statistisch hat jeder vierte Mann des Öfteren Probleme mit seiner Potenz. Dies liegt in der Regel daran, dass die Durchblutung des Penis gestört ist, aber auch Sexualhormone des Mannes nicht richtig in Fahrt kommen. Die positive Nachricht: Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention vermeldet nach der Auswertung von zahlreichen Studien, dass Sport die Durchblutung des Penis fördert und sogar männliche Sexualhormone anregt.

Mehr Muskeln und mehr Manneskraft
Kraftsport liegt derzeit im Trend. Männer mit Potenzproblemen können hiervon besonders profitieren. Denn Kraftsport, insbesondere Intervalltraining für die Beckenmuskulatur, soll besonders dabei unterstützen, die Erektionsqualität zu verbessern.

Auch Ausdauertraining soll helfen, insbesondere Joggen. Wer das Training zusätzlich mit einer kalorienreduzierten Ernährung kombiniert, der stellt sicher, dass es mit der Potenz bestens bestellt bleibt.

Auf die Gesundheit achten für die Potenz
In erster Linie sollten Männer versuchen, auf ihr Gewicht zu achten, um Potenzprobleme zu vermeiden. Grundsätzlich gilt, dass alles, was die Durchblutung der Arterien behindert, letztendlich auch Ursache dafür sein kann, dass Potenzprobleme entstehen und der Penis nicht optimal durchblutet wird. Mit den folgenden Hinweisen sind Männer stets auf der sicheren Seite:

  • Ein zu hoher Blutdruck und hohe Cholesterinwerte führen zu Durchblutungsstörungen und letztendlich Erektionsprobleme herbei.
  • Zu hoher Alkoholkonsum kann zu Organschäden führen und die Durchblutung behindern.
  • Niedrige Testosteronwerte senken nicht nur die Libido, sondern können auch Ursache für erektile Dysfunktionen sein. Vor allem Männer ab dem 40. Lebensjahr sind betroffen. Eine ärztliche Untersuchung kann aufklären.
  • Starkes Rauchen schädigt die Blutgefäße und sorgt für Durchblutungsstörungen.
  • Psychischer Druck und Stress steigern den Adrenalinspiegel und sind letztendlich für eine schlechte Durchblutung verantwortlich, die in Potenzproblemen mündet.

Wer sich im Bereich des Bodybuildings bewegt, sollte übrigens auf anabole Steroide verzichten. Diese stellen nicht nur ein ernsthaftes Risiko für den Körper dar, sondern führen auch dazu, dass die Hoden schrumpfen und weniger Testosteron produziert wird. Übrigens können auch Sexunfälle eine Ursache für erektile Dysfunktion sein. Sollten Sport und Ernährung also nicht helfen, bleibt nur der Gang zum Arzt, um mögliche Ursachen für Erektionsstörungen abzuklären.

Bild:mm-j, flickr.com


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