Fitness

Muskelaufbau beim Schwimmtraining – mehr Power durch Wassersport

Ob Brustschwimmen, Delfin-Stil oder Paddeln in der Rückenlage – es gibt viele Möglichkeiten, sich im Wasser fortzubewegen. Die eine Bewegungsart mag anstrengender sein, die eine erlaubt auch weniger trainierten Menschen ein konstantes Vorankommen. Was allerdings so oder so ein Fakt bleibt: Schwimmen trainiert den gesamten Körper, eignet sich sogar zum Muskelaufbau und hat noch viele weitere positive Effekte für gesundheits- und figurbewusste Menschen.

Wunderwaffe Schwimmen – Stärkung und Erholung für den Körper
Wer schwimmt, der wird wissen, dass Schwimmen im Vergleich zu vielen anderen Sportarten etwas ganz Besonderes an sich hat. Denn je nach Ausprägung und Intensität des Schwimmens kann der Sport sehr fordernd und fördernd ausfallen, aber auch das Gegenteil bewirken, nämlich Erholung und Entspannung.

Wer fit bleiben oder werden möchte, hat im Wasser ohnehin gute Karten. Nach dem Laufen ist Schwimmen eine der Sportarten, mit der sich am meisten Kalorien verbrennen lassen, sagt das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik. Durchschnittlich werden circa 530 kcal während einer Stunde Brustschwimmen verbrannt. Dies ist exakt derselbe Wert wie beim Fahrradfahren.

Wer sich nicht nur mit Brustschwimmen zufriedengibt, der kann beispielsweise beim Aqua-Jogging noch mehr Kalorien im selben Zeitraum verbrennen, als er dies beim leichten Laufen tun würde. Nach dem Training bietet das warme Wasser dann sogleich die perfekte Erholung für angestrengte Muskulatur, zudem fördert es die Durchblutung und die aktive Erholung von Geist und Muskel.

Muskeln aufbauen beim Schwimmen – darauf ist zu achten
Schwimmen ist nicht die klassische Sportart, um Muskeln aufzubauen. Wer sich allerdings professionelle Schwimmer anschaut, der wird bemerken, dass diese Sportler im Vergleich zu anderen trainierten Menschen mit einem sehr muskulösen und definierten Körper in sämtlichen Körperbereichen gesegnet sind.

Um Muskeln während des Schwimmens aufbauen zu können, ist es wichtig, möglichst kurzes Intervalltraining auszuführen. Es sollten also eher kurze Strecken in verschiedenen Schwimmstilen mit möglichst raschem Tempo absolviert werden. Dies beansprucht die benötigten Muskelfasern, sodass Muskelhypertrophie einsetzt.

Aufgrund des Wasserwiderstands ist das Training im Wasser besonders anstrengend und viel intensiver, als würden die Übungen an Land ausgeführt werden. Dies lässt sich durchaus mit dem Bewegen von schweren Gewichten vergleichen. Da der Trainingslevel und –fortschritt im Wasser deutlich schwieriger zu beobachten ist, empfiehlt sich das Training mit einem Fitnessarmband.

Vorteile des Trainings im Wasser
Das Wassertraining, gerade auch bezüglich des Muskelaufbaus, hat für viele Personen einige Vorteile. Denn im Wasser dürfen auch die Trainieren, denen herkömmliches Krafttraining eigentlich widersagt ist.

  • Das eigene Körpergewicht reduziert sich im Wasser auf zehn Prozent. Dies schont die Gelenke und ermöglicht auch stark übergewichtigen Personen Muskeltraining.
  • Das Verletzungsrisiko ist im Wasser geringer, obwohl mit hohen Widerständen gearbeitet wird. Da sich Übungen nicht schnell ausführen lassen, sind beispielsweise Zerrungen weniger häufig anzutreffen.
  • Durch den Wasserdruck arbeitet das Herz effektiver. Für dieselbe Arbeit sind insgesamt weniger Herzschläge notwendig, was besonders für Menschen mit Herz- Kreislaufproblemen eine gute Nachricht sein dürfte

Natürlich muss es aber nicht im Schwimmen sein. Es gibt viele verschiedene Wassersportarten, die ähnlich anstrengend sind und mit denen sich Muskeln aufbauen lassen. Wer Interesse hat, der sollte sich eine Übersicht über Wassersportarten verschaffen und die Bewegungsmuster der Sportart mit seinem Trainingsziel abstimmen.

Bild: Republic of Korea


Artikel, die dich vielleicht auch interessieren könnten:



Hinterlasse eine Antwort

E-Mail wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

Zulässige HTML Tags und Attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>