Fitness

Motivation im Kraftsport – Leistung durch mentale Stärke

Erfolgreich möchte jeder sein – vom Amateursportler bis zum Bodybuilder, der regelmäßig auf die Bühne geht. Doch nur die wenigsten erreichen Ihre Ziele. Oftmals liegt die Ursache hierfür in geringer Motivation. Während neue Ziele im Regelfall mit viel Energie angegangen werden, verfliegt diese nach kurzer Zeit umso schneller. Denn Motivation im Kraftsport aufrecht zu erhalten, klingt leichter als es ist. Doch worin liegen die Gründe für eine rasant nachlassende Motivation und was lässt sich dagegen tun?

Über Erfolge und Misserfolge

Jeder Mensch ist anders und definiert seine persönlichen Ziele beim Sport differenziert. Für manche genügen bereits kleine Erfolge, um sich für kommende Aufgaben zu rüsten. Manch einer ist selbst dann nicht zufrieden, wenn alle anderen im Fitnessstudio ihn neidisch anblicken. Und mit zunehmender Unzufriedenheit sinkt auch das Zutrauen zu sich selbst. Und geringe mentale Stärke bedeutet ganz automatisch weniger Motivation für neue Ziele. Wer also erfolgreich sein möchte, muss sich positive Gedanken schaffen, auch einmal zufrieden sein, seine Erwartungshaltung dämpfen und bereits kleine Schritte und körperliche Veränderungen als Erfolg werten.

Ziele klar definieren

Wenn es also das Erreichen von Zielen ist, das unsere Motivation im Kraftsport auch auf längere Zeit aufrecht erhält, dann bedingt dies selbstverständlich, dass Ziele erst einmal definiert werden müssen. Doch welche Ziele kann es im Kraftsport geben? Mehr Kraft oder ein größeres Muskelvolumen sind langfristige Ziele, die sich bei Anfängern relativ schnell einstellen, bei fortgeschrittenen Trainierenden jedoch nur noch selten wahrgenommen werden. Und genau hier liegt ein Grund, weswegen die Motivation im Kraftsport bei vielen Menschen sehr schnell nachlässt.

Wichtig ist es demnach, sich kurzfristige, wahrnehmbare Ziele zu setzen. Dies kann beispielsweise das Gewicht sein. Wer abnehmen oder sogar zunehmen möchte, sollte sich nicht nur auf den täglichen Blick in den Spiegel verlassen, sondern penibel seine wöchentlichen Gewichtsschwankungen notieren. Hier sind auch nach kurzen Zeitintervallen zum Teil deutliche Unterschiede zu erkennen, die als Motivationsstütze gelten können.

Eine andere Möglichkeit sind Fotos. Kraftsportler und Bodybuilder haben die Angewohnheit, sich täglich im Spiegel zu begutachten. Die kleinen visuellen Unterschiede nehmen die meisten Menschen kaum wahr. Hier helfen Fototagebücher, die selbst kleine Veränderungen deutlich werden lassen und die Motivation für weitere Herausforderungen bestärken.

motivation

Mentalität und Psyche stärken

Aus rein psychologischer Sicht ist Leistungsfähigkeit jedoch nicht nur an Motivation geknüpft. Neben rein physischen Faktoren wie Ausdauer, Kraft oder Beweglichkeit spielen auch mentale Aspekte eine wichtige Rolle. Hierzu gehören:

  • Motivation
  • Wille
  • Konzentration
  • Aufmerksamkeit

Während die Motivation eine Art Handlungsanstoß für eine bestimmte Aktivität ist, benötigt es den Willen, um gegen innere und äußere Widerstände anzukämpfen. Dies kann beispielsweise die Lustlosigkeit nach einem stressigen Arbeitstag sein. Die Aufmerksamkeit ebenso wie die Konzentration meinen eine Art Fokussierung. Beim Kraftsport ist es die Fokussierung auf den Sport oder eine bestimmte Übung.

Und genau hier liegt das Kernproblem. Denn während sich viele Menschen noch motivieren können, ist es oftmals der Wille, sich gegen Widerstände durchzusetzen, der den Gang ins Fitnessstudio verhindert. Dabei können gezielte Mentalübungen oder alternative Heiltechniken helfen, mehr Energie und mentale Ausdauer für sportliche Herausforderungen aufzubringen. Diese helfen übrigens auch bei Konzentrationsproblemen und tragen somit indirekt zu einem besseren Leistungsvermögen bei. Denn erfolgreich sind nur diejenigen, die neben ihrem Körper auch ihren Geist trainieren.

Bild: MOVband UK, flickr.com

 


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