Fitness

Kokoswasser als Fitnessdrink

3330701660_519ed53c46_zSeit neuestem ist es selbst in der Fitnesswelt üblich, vermehrt auf sehr natürliche Nahrungsergänzungsmittel und Sportdrinks zu setzen. Die Stars und Sternchen der Sport- und Filmwelt werden immer häufiger damit abgelichtet. Die Rede ist von Kokoswasser. Madonna hat vor kurzem ein ganzes Unternehmen übernommen, das Kokoswasser herstellt, Rihanna ist auf öffentlicher Straße nicht mehr ohne zu sehen. Doch was steckt hinter der Steinfrucht der Kokospalme? Kluge Werbekampagnen oder tatsächlich ein geheimes Wundermittel?

Was genau ist Kokoswasser?

Unter Kokoswasser wird das sehr helle und erfrischende Wasser bezeichnet, das aus der grünen und noch unreifen Kokosnuss stammt. Geschmacklich hat Kokoswasser allerdings nicht viel zu bieten. Meist ist dem geheimen Fitnessdrink ein leicht süßlich bis manchmal auch säuerlicher Geschmack zu eigen. Der klare Wassergeschmack ist jedoch das eigentliche Kennzeichen des Kokoswassers.

Übrigens: Bei dem Wasser aus der Kokosnuss handelt es sich keinesfalls um die bekannte und sehr beliebte Kokosmilch. Diese wird nämlich aus der reifen Steinfrucht produziert und besitzt sehr viele Kalorien, was von dem Kokoswasser keineswegs behauptet werden kann – wohl auch ein Grund, weswegen das Kokoswasser bei Sportlern derartig beliebt ist derzeit. Circa 15 bis 20 Kalorien sind in 100 ml Kokoswasser zu finden. Im Vergleich zu herkömmlichem Wasser können sogar Bestandteile von Eiweiß und Kohlenhydraten nachgewiesen werden.

Warum ist Kokoswasser als Sportlerdrink so beliebt?

Studien zum Kokoswasser gibt es derzeit nur wenige. Dies mag auch mit dem Umstand zusammenhängen, dass das neue Fitnessgetränk erst seit kurzer Zeit einen derartigen Hype erlebt wie gerade. Eines ist aber gewiss: Kokoswasser ist sehr mineralhaltig. Vor allem enthalten sind:

  • Magnesium
  • Calcium
  • Natrium

Bei anstrengenden Einheiten im Fitnessstudio kann ein kräftiger Schluck Kokoswasser also durchaus für einen längeren Erhalt der Leistungsfähigkeit sorgen. Auch als geschmackliche Alternative zum herkömmlichen Mineralwasser taugt das Fitnessgetränk durchaus, obgleich der Natriumgehalt nicht ganz so hoch ist wie bei typischen Sportlergetränken und Schorlen, die zumindest bei lang andauernden und sehr schweißtreibenden Ausdauereinheiten zu bevorzugen sind. Doch auch neben dem Fitnessstudio hat Kokoswasser weitreichende Einsatzmöglichkeiten.

Mythen und Fakten zum Thema Kokoswasser

Doch auch abseits des Sports soll Kokoswasser wahre Wunder bewirken. Nachgewiesen sind diese Behauptungen allerdings nicht. Angeblich ist Kokoswasser ein echter Schlankmacher, aufgrund des – wenn auch niedrigen – Kaloriengehalts sollte das tägliche Mineralwasser aber nicht durch das Steinfruchtgetränk ersetzt werden.

Was allerdings nachgewiesen ist, das ist die positive Wirkung auf den Blutdruck. Zumindest bescheinigt dies die US-Gesundheitsbehörde FDA dem Kokoswasser. Wer sich also in Form bringen möchte, unter Bluthochdruck leidet und eine geschmackliche Alternative zum Mineralwasser sucht, der ist mit Kokoswasser gewiss gut beraten.

Bild: Chandrika Nair, flickr.com


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