Sport – Kreuz und Quer

Freerunning – Akrobatik und Ästhetik in Perfektion

Freerunning wird oftmals mit Parkour gleichgesetzt, was auch wenig verwunderlich ist, da sie ähnliche Elemente enthalten und die Schöpfer beider Disziplinen sich noch aus der Jugend kennen. Freerunning kommt somit, wie auch Parkour, aus Frankreich und wurde von Sebastien Foucan ins Leben gerufen.

Freerunning bedeutet Freiheit, Freiheit sich zu bewegen und das auf jedem Terrain. Wie auch beim Parkour nutzt man bei seinen Bewegungen die gesamte Umgebung voll aus. Im Gegensatz zu Parkour ist beim Freerunning jedoch die Bewegung und nicht die Effizienz im Focus. Akrobatik und Ästhetik machen Freerunning verspielter und spektakulärer. Die Bewegungen folgen keinen festen oder vorgegebenen Abläufen. Jeder Freerunner entscheidet für sich, wie er sich bewegt. Typische Elemente aus dem Turnen sind beispielsweise oft wieder zu finden.

Im Jahre 2007 fand das erste internationale Freerunning-Event in Österreich statt. Seit dem erlangte der Trendsport durch die Medien eine größere Bekanntheit. Mittlerweile findet man Elemente aus Freerunning bzw. Parkour in vielen Kinofilmen und Videospielen wieder.

Freerunning stellt eine Form der Weltanschauung dar. Bewusst werden Gegenstände des Alltags zweckentfremdet. Unkonventionell bewegt der Freerunner sich fort. Respekt für die Umgebung zeichnet ihn dennoch aus. Die eigenen Grenzen zu kennen ist dabei unerlässlich.

Doch schaut euch den Begründer Sebastien Foucan einfach mal beim Training an. Man kann im Ansatz erahnen, wie viel Arbeit, Motivation und Eifer notwendig ist, um derartige Bewegungsabläufe perfekt in Szene zu setzen.


Bild: Chrisdonia


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