Fitness

Fitness bei Neurodermitis

Der Sport hält Leib und Seele gesund. Wer häufiger etwas für seine Fitness tut, kann nicht nur mit einem attraktiven Körper, sondern auch einem gestärkten Selbstbewusstsein aufwarten. Doch nicht jedem Menschen ist das Privileg vergönnt, die Übungen regelmäßig durchzuführen. Insbesondere Personen, die unter der Neurodermitis leiden, sind in erheblichem Maße betroffen. Bei ihnen reagiert die Haut mit offenen Wunden, Ekzemen, starkem Juckreiz und Rötungen auf alle äußeren Einflüsse.

Der Schweiß als Auslöser
Besonders schwierig gestaltet sich das Krankheitsbild vor allem immer dann, wenn der Körper erwärmt ist und das Schwitzen bei Neurodermitis für besondere Probleme sorgt. Die kühlende Flüssigkeit, die aus den Poren der Haut quillt, wirkt dann wie eine ätzende Säure. Sie legt sich in jeden Riss der trockenen Stellen und brennt auf offenen Wunden in besonderem Maße. Schnell wird klar: Wer unter dieser Krankheit leidet, kann eigentlich keinen Sport treiben.

Das Wasser meiden
Eine willkommene Abkühlung suchen die Patienten daher oft im Wasser – auch hier kann der Fitness etwas Gutes getan werden. Allerdings ist davon Abstand zu nehmen, in einem Frei- oder Hallenbad zu schwimmen. Der Zusatz von Chlor kann die Haut erneut strapazieren. Etwas anders verhält es sich dagegen beim See. Dieser ist in der Regel mit natürlichen Stoffen durchsetzt, die erneut die Haut reizen können. Empfehlenswert ist daher möglichst klares Wasser.

Sport in Maßen genießen
Die Lösung für die Neurodermitiker liegt indes nicht darin, gänzlich auf den Sport zu verzichten. Dieser sollte lieber in kleinen Dosen vorgenommen werden. Schonende Spaziergänge und Radfahrten, ein entspannender Jogginglauf oder einige gezielte Übungen im Fitnesscenter werden den Körper durchaus in Form bringen, ohne die Haut dabei auf eine weitere harte Probe zu stellen. Es kommt insofern darauf an, die eigenen Grenzen der Leistungsfähigkeit nur selten zu überschreiten.

Der positive Effekt des Sports
Doch bei allen Nachteilen, die gerade durch den Schweißfluss entstehen können, darf nicht übersehen werden, dass die Betroffenen von dem Sport durchaus profitieren können. Meist sind seelische Disharmonien an der chronischen Krankheit beteiligt. Wer aber regelmäßig etwas für die Fitness tut, kann mental einmal abschalten. Oft reichen dabei wenige Minuten aus, um die Nöte des Alltags zu vergessen. Wird der Sport richtig ausgeführt, werden es Leib und Seele also danken – und selbst die Haut muss dann nicht leiden.

Bild: Fitness First Germany


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