Fitness

Fit mit dem Minitrampolin – darauf ist zu achten

Jeder kennt sie und bei den meisten Haushalten stehen sie sogar irgendwo im Zimmer oder im Garten herum. Die kleinen Minitrampoline sind nicht nur ein lustiger Zeitvertreib für Groß und Klein, sondern besitzen sogar jede Menge Potential, um in Form zu kommen. Selbst zu therapeutischen Zwecken sind Trampoline bestens geeignet. Wieso das Trampolin in jeden Haushalt gehört, wo nur etwas auf Sport gesetzt wird, zeigt dieser kleine Ratgeber.

Vorteile des Trampolinspringens im Überblick

Wie bereits erwähnt, sorgt das Trampolinspringen nicht nur dafür, dass Kalorien verbrannt werden. Es gibt auch jede Menge andere gute Gründe, weswegen nicht nur ab und an, sondern regelmäßig in die Luft gehüpft werden sollte. Denn das Trampolinspringen trainiert:

  • die gesamte Skelettmuskulatur
  • die Kondition
  • die Koordination

Wer also fit bleiben möchte, ist mit dem Trampolin gut beraten. Werden beim Joggen zum Beispiel nur 500 kcal verbrannt, können beim Hüpfen und Springen bis zu 750 kcal in einer Stunde vernichtet werden. Somit zählt Trampolinspringen zu den effektivsten Sportarten überhaupt.

Das perfekte Training für Übergewichtige

Besonders praktisch beim Trampolinspringen ist trotz aller Intensität die geringe Belastung für Knochen und Bänder. Ganz gleich, wie intensiv und hoch gesprungen wird, Gelenke und Knochen, Sehnen und Bänder werden deutlich weniger belastet, als dies zum Beispiel beim Laufen der Fall ist. Somit haben auch Übergewichtige die Chance, sich einem intensiven Training hinzugeben, ohne Gefahr zu laufen, sich ernsthaft zu verletzen.

Trainingseffekte werden beim Trampolin übrigens noch weiter verstärkt. Grund dafür ist das Springen. Während sich die Körper- und Muskelzellen in der Luft entspannen können, lastet auf ihnen beim Aufkommen das Vierfache des eigentlichen Körpergewichts. Hierdurch werden die Zellen besonders angespannt und das Training fällt deutlich intensiver aus.

Hiervon profitiert übrigens der Stoffwechsel, zudem wird der gesamte Organismus besser mit Nährstoffen versorgt. Auch Menschen mit Herz- Kreislaufproblemen dürfen sich beim Trampolinspringen richtig verausgaben, sollten das Training nichtsdestotrotz vorab mit ihrem Arzt abstimmen.

Trampolinspringen als Therapie

Zu therapeutischen Maßnahmen kann das Trampolin ebenfalls perfekt eingesetzt werden. Man spricht in der Physiotherapie von einer Propriozeptiven-Neuromuskulären Trampolin-Therapie (PNT). Diese schult vor allem das Körperbewusstsein. Der Muskelgelenk-Apparat sowie das Gehirn werden bei dieser Form des Trainings besonders beansprucht.

Vor allem wer unter den folgenden Krankheitsbildern leidet, kann mit dem Trampolinspringen, welches bei therapeutischen Zwecken vor allem auf dem Minitrampolin ausgeführt wird, profitieren:

  • Arthrose
  • Bandscheibenbeschwerden
  • Gelenkprobleme
  • Gleichgewichtsstörungen
  • muskuläre Probleme
  • Stress

Nicht umsonst wird Trampolintraining übrigens auch bei der NASA eingesetzt, um die Astronauten auf die körperlichen Herausforderungen vorzubereiten, welche diese im Weltall erwartet. Worauf also noch warten? Wer fit sein will, geht Trampolinspringen.

Bild: Charlotte, flickr.com


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