Fitness

Fettverbrennungstraining mit dem Springseil

Laufen ist wohl noch immer die beliebteste Ausdauer-Trainingsmethode, die es gibt. Doch nicht für jeden ist Joggen das Maß aller Dinge. Manch einer hat aufgrund seiner Wohnsituation auch gar nicht die Möglichkeit, lange Läufe zu absolvieren. Eine sehr gute und intensive Alternative zum klassischen Ausdauertraining ist Seilspringen. Das, was den meisten sicherlich nur noch aus der Grundschule bekannt ist, gehört zur absoluten Trainingsbasis vieler Profisportler, denn es stärkt nicht nur die Kondition, es fördert auch die Koordination, Kraftausdauer und die Fettverbrennung.

Seilspringen oder Rope-Skipping?

Mit dem “Kleine-Mädchen-Seilspringen” hat Rope-Skipping nicht allzu viel gemein. Denn hier geht es wirklich intensiv an das Training von Ausdauer, Kraft und Akrobatik. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Vom einbeinigen Springen bis zum Doppelsprung oder über Kreuz reicht die Herausforderung. Anfänger sollten Rope-Skipping nicht unterschätzen. Bereits 15 Minuten intensives Seilspringen nagen an der Kondition und sind für Anfänger bereits eine große Herausforderung. Wer möchte, der darf sich sogar vom Deutschen Turnerbund das Rope-Skipping-Abzeichen abnehmen lassen.

Was wird für das Rope-Skipping benötigt?

Mit dem einfachen Springseil aus Textilgewebe brauch es gar nicht erst versucht werden. Hier ist es ratsam, sich professionelleres Equipment zuzulegen. Bestenfalls nutzt man ein sogenanntes Speed-Rope, das sich gerade für Anfänger besonders gut eignet. Hierbei handelt es sich um sehr dünne Seile, die aus einem speziellen Kunststoffgemisch bestehen und sehr leicht sind. Den Unterschied zum herkömmlichen Springseil wird jeder bereits nach kurzer Zeit bemerken, denn die Seile lassen sich deutlich schneller kreisen.

Allerdings reicht dies noch nicht aus. Denn das Seil sollte auch die richtige Länge besitzen, andernfalls kann das Springen recht schwierig werden. Vor Beginn also mit einem Bein mittig auf das Seil stellen. Nun sollten die Enden derartig gekürzt werden, dass die Griffe knapp unterhalb der Brust enden.

Empfehlenswert ist es, Rope-Skipping auf festem Untergrund auszuführen, bestenfalls in einer Turnhalle oder auf der Tartanbahn. Asphalt ist eher nicht ratsam, da dies die Gelenke zu stark belastet.

Auch festes Schuhwerk ist bei Speed-Ropes ein Muss, es sei denn man zählt zu den Profi-Seilspringern. Die Sportschuhe sind idealerweise am Vorderfuß gedämpft, um die Wippbewegungen abzufedern.

Was bringt Rope-Skipping?

Rope-Skipping ist eine Ausdauersportart, mit der innerhalb von 30 Minuten bis zu 400 kcal verbrannt werden können. Dem herkömmlichen Joggen steht das Rope-Skipping demnach in Nichts nach. Ganz im Gegenteil: Neben der Kondition wird auch die Koordination durch komplexe Bewegungsabläufe geschult. Zusätzlich darf jeder Rope-Skipper sich über ein gutes Training der Sprungkraft und Kraftausdauer freuen. Simultan wird durch Rope-Skipping die Rückenmuskulatur gestärkt.

Wie sieht das typische Training mit dem Springseil aus?

Das eine Training gibt es beim Rope-Skipping nicht. Anfänger sollten sich jedoch langsam herantasten und vorerst die richtigen Bewegungsabläufe lernen. Bestenfalls suchen sich Beginner eine gute Anleitung mit Videos, in denen auch visuell erklärt wird, worauf zu achten ist. Zu Anfang können sich Neulinge kleine Ziele setzen. Zum Beispiel eine Minute springen, gefolgt von einer Minute Pause. Und das zehnmal hintereinander. Wöchentlich kann die Springdauer langsam erhöht werden. Dann klappt es auch schnell mit der besseren Kondition und dem Fettabbau, ohne dass der Spaß verloren geht.

Bild: Foxtongue


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