Fitness

Die Wichtigkeit des Beintrainings

Fragt man Fitnessgänger nach ihrem Lieblingstraining fragt, steht Brusttraining oder Rückentraining meist ganz oben auf der Liste, während das Training der Beine eher weiter unten zu finden ist. Doch zu jedem ausgewogenen Trainingsplan zählt ebenso ein vernünftiges Beintraining. Es ist sehr wichtig, dieses nicht zu vernachlässigen oder gar auszulassen, denn das Beintraining ist für den Trainingserfolg eine wichtige Grundvoraussetzung, da dadurch alle anderen Muskelgruppen effektiver trainiert werden können.

Welche Muskelgruppen werden beim Beintraining trainiert?
Kaum ein anderer Bereich ist für ein erfolgreiches Training so wichtig wie die Beinmuskulatur. Sportler, die das Beintraining nicht vergessen, erzielen bessere Erfolge für den ganzen Körper, denn die wichtigsten Muskelgruppen des Körpers werden hierbei trainiert. Beim Beintraining werden folgende Muskel trainiert:

  • der Gesäßmuskel,
  • der zwei- und vierköpfige Oberschenkelmuskel,
  • die Sartoris Muskeln,
  • die Adduktoren und
  • die Wadenmuskulatur.

Der Sartoris-Muskel ermöglicht beispielsweise die Rotation des Kniegelenks, die Gesäßmuskulatur ermöglicht, dass das Bein seitlich vom Körper angehoben werden kann und die Adduktoren ermöglichen die gegensätzliche Bewegung. Die vier Stränge des vierköpfigen Oberschenkelmuskels sind dafür verantwortlich, dass wir das Bein strecken können. Daher wird der Muskel auch Beinstrecker genannt. Der zweiköpfige Oberschenkelmuskel ist der Gegenspieler dieses Muskels. Er befindet sich am hinteren Oberschenkel unterhalb der Gesäßmuskulatur und kommt beim Beugen des Beines zum Einsatz, indem er den Oberschenkelstrecker in die Ausgangsposition zieht. Die Wadenmuskulatur ermöglicht es, sich auf Zehenspitzen stellen zu können. Diese Beispiele zeigen, wie wichtig das Beintraining ist. Wenn es ausfällt und diese Muskelgruppen nicht trainiert werden, wird das gesamte Trainingsergebnis reduziert. Das Beintraining ist elementar für einen gesunden und gut proportionierten Körper. Das Beintraining ist oftmals mühselig, in diesem Körperbereich befinden sich aber die größten Muskelgruppen.

Optimale Fettverbrennung durch Beintraining
Wenn die Beinmuskeln nicht trainiert werden, verringert sich der Energieverbrauch und es wird dementsprechend weniger Fett verbrannt, denn die Muskeln regeln den Energieverbrauch im Körper. Zudem schütten die Muskeln während des Trainings Wachstumshormone aus, beispielsweise Testosteron. Dadurch wird der Stoffwechsel der Aminosäuren in den Muskelzellen erhöht, denn die Wachstumshormone verhelfen der Muskulatur zu einem größeren Volumen und einer größeren Leistungsfähigkeit. Die Muskeln nehmen an Volumen zu, sie werden kräftiger und somit auch leistungsfähiger und benötigen zudem eine kürzere Regenerationszeit. Der Anstieg des Testosteronspiegels beschleunigt das gesamte Muskelwachstum im ganzen Körper. Ziel eines effektiven Beintrainings ist also neben dem Muskelaufbau auch gleichzeitig die Fettverbrennung. Je größer ein Muskel ist, desto größer ist auch sein Energiebedarf. Während des Trainings gilt dies, jedoch ebenso in den Ruhephasen. Wird das Beintraining vernachlässigt, wird dementsprechend auch weniger Energie verbraucht und Fett verbrannt.

Fazit
Das Beintraining ist der Schlüssel zum erfolgreichen Muskeltraining. Sportler, die ihre Beine regelmäßig trainieren, erzielen insgesamt die besten Trainingsergebnisse, denn ein optimales Beintraining beeinflusst das Wachstum aller Muskelgruppen. Für disziplinierte Sportler, die das Ziel einer ganzkörperlichen Fitness und einer symmetrischen Muskulatur von Kopf bis Fuß ist der Verzicht des Beintrainings keine Option. Ein muskulöser Oberkörper kommt letzten Endes erst wirklich zur Geltung, wenn auch die Beine dazu passen und dünne Beine passen nicht zum trainierten Oberkörper, auch nicht, wenn sie unter einer Jogginghose versteckt werden.

Bild: Brett Jordan, flickr.com


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