Ernährung

Beta-Alanin – Der Newcomer unter den Aminosäuren

Beta Alanin gehört zu den nicht essenziellen Aminosäuren. Es kommt in vielen proteinreichen Nahrungsmitteln vor, wie beispielsweise Pute, Hähnchen, Rindfleisch oder Garnelen. Man geht jedoch davon aus, dass die über Nahrung aufgenommene Menge nicht ausreichend ist, um den Bedarf eines Sportler zu decken bzw. um von den positiven Eigenschaften von Beta Alanin profitieren zu können. Doch gucken wir uns einmal an, was Beta Alanin so besonders macht.

Die Funktionsweise von Beta Alanin
Beta Alanin wird im Körper zu Carnosin umgewandelt, welches den Muskeln vor Übersäuerung schützt. Muskelübersäuerung tritt unter anderen am Ende eines Satzes auf, wenn es zum Muskelversagen kommt. Das Carnosin kann das Muskelversagen verzögern. Je nach Trainingsziel kann man somit mehr Wiederholungen leisten, ein höheres Gewicht drücken oder sogar eine längere Cardio-Einheit absolvieren.

Studien belegen die Wirkung von Beta Alanin
Studien der letzten Jahre konnten Kraft- und Ausdauersportler erhebliche Leistungssteigerungen verbuchen. Die Besonderheit war, dass nicht nur zusätzliche Muskulatur aufgebaut werden konnte, sondern auch das Körperfett reduziert wurde. Fettfreier Muskelaufbau ist natürlich ein Traum für jeden Sportler, dennoch ist eine Studie kein absoluter Garant, dass die Wirkung von BCAA bei jedem in gleicherweise anschlägt. Aber immerhin gibt es damit wissenschaftliche Belege, die eine Wirkung belegen, was bei vielen weiteren Nahrungsergänzungsmitteln nicht der Fall ist.

Die Einnahme von Beta-Alanin
Damit es zu einer Steigerung der Carnosin-Werte kommt, sollte man am Tag 4 Gramm bis 5 Gramm Beta-Alanin einnehmen. Optional kann man während der ersten zwei Wochen eine sogenannte Aufladephase durchführen bei der man 6 Gramm pro Tag zu sich nimmt.

Bild: Wellcomeimages


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