Fitness

Aufwärmen im Kraftsport

Es ist ein manchmal störend erscheinendes und vor allem für Freizeitsportler unabdingbares Übel: das Aufwärmen. Dabei ist ganz egal, ob es letztendlich zum Krafttraining, zum Fußball oder einem beliebigen anderen Sport geht: Nur mit der richtigen Vorbereitung wird der Körper fit, um in den richtigen Momenten die nötige Energie in optimaler und ansprechender Weise abrufen zu können.

Aufwärmen: Sinnvoller Trainingseinstieg beim Kraftsport?
Wer sofort in die Vollen geht und Gewichte stemmt, ohne seine Muskeln gelockert zu haben, beginnt Anfängerfehler, die in jeder Form zu vermeiden sind. Dass sich vor allem Neulinge im Bereich Kraftsport immer wieder vor dem ungeliebten Einstieg drücken wollen, erweist sich als schneller und unachtsamer Nachteil. Denn muss ein Körper plötzlich ohne Vorbereitung damit umgehen, dass Muskeln und Kraftreserven gleichermaßen gefordert werden, ist das Unglück vorprogrammiert. Der Kreislauf ist genau so wenig in Alarmbereitschaft versetzt wie der körpereigene Stoffwechsel, die Folge können starke Verletzungen sein. Jene können ein fortlaufendes Training unmöglich machen.

Gezielte Aufwärmübungen geben dem Körper einen Rhythmus vor, setzen ihn davon in Kenntnis, in den folgenden Minuten verstärkt Reserven abrufen zu müssen. Das Herz-Kreislauf-System setzt sich optimal in Gang, die Durchblutung erfolgt auf einem besseren Niveau und versorgt den Körper konsequent mit ausreichend Sauerstoff. Und nicht nur das ist ein offensichtlicher Vorteil: Auch der Trainierende selbst bekommt ein Gefühl für die anstehenden Belastungen und muss sich nicht einem Wurf ins kalte Wasser ausgesetzt sehen.

Ohne Aufwärmphase an die Gewichte: Was kann schief gehen?
Wurde auf das Aufwärmen verzichtet oder auf falsche Übungen gesetzt, sind Muskel- und Bänderverletzungen oder gar ein eingeklemmter Nerv die zentrale Folge. Auch während des Trainings sollte permanent darauf geachtet werden, die Muskeln warm zu halten und auf die folgenden Übungen vorzubereiten. Die zu trainierende Muskulatur sollte auch in der Aufwärmphase schon involviert sein und damit geweckt werden. Auch Herz-Kreislauf-Probleme sind unbedingt zu vermeiden, sonst wird der Traum vom muskulösen Körper bald zum quälenden Albtraum, der sich einfach hätte vermeiden lassen.

Wie wärme ich mich richtig auf?
In erster Linie sollte der Körper langsam aufgeweckt und keineswegs überanstrengt werden. Ein lockeres Einlaufen bietet den besten Einstieg in das Training, und genügt bei einer geringen, aber dafür konstanten, Geschwindigkeit. Für Übungen daheim eignet sich das Seilspringen, das eine ganze Bandbreite an Muskelregionen und den Kreislauf aktiviert.

Mit Dehnübungen sollte im Anschluss auch der restliche Körper bedacht werden. Wer bereits einen festen Übungsplan vor Augen hat, kann sich gezielt auf die Körperregionen spezialisieren, die er wenig später beanspruchen möchte. Dennoch bleibt zu empfehlen, den gesamten Körper ordentlich durchzustrecken, um bewusst und vorteilhaft in das Training gehen zu können.
Bild: Fitness First Germany


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