Ernährung

Arginin – Die Aminosäure im Check

Arginin ist eine Aminosäure und Aminosäuren sind Eiweißbausteine. Das Arginin ist eine semi-essenzielle Aminosäure, die über unsere Ernährung zuzuführen ist, weil sie ein wichtiger, für die Unterhaltung der Körperfunktionen notwendiger Nährstoff, ist. Als Makronährstoffe liefern Aminosäuren Energie, sie bauen Muskeln auf und sie geben uns Kraft. Dem Arginin kommt eine besondere Bedeutung unter den Aminosäuren zu.

Arginin ist das Substrat von Stickstoffmonoxid(NO), NO wird aus Arginin in den Lungen synthetisiert. NO ist für den Sauerstofftransport im Blut notwendig, weil es die Blutgefäße erweitert. Ohne Arginin kann unser Körper kein Stickstoffmonoxid bilden.

Wirkungen von Arginin
Der Blutfluss wird stimuliert, die Sauerstoffversorgung optimiert. Gut durchblutetes Muskelgewebe ist optimal mit nährstoffreichem Blut versorgt. Dann arbeiten Muskeln besser, die Kraft steigt und die Fettverbrennung wird angekurbelt. Arginin verbessert die Wundheilung und die Kollagensynthese. Insbesondere über Ornithin, das Abbauprodukt dieser Aminosäure, werden Giftstoffe aus dem Körper geschleust. So werden die körperlichen Erholungsphasen und insbesondere die Regenerationszeiten nach intensivem Training verbessert. Die Kapazitäten von Herz und Kreislauf nehmen zu. Die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung wird durch die gefäßpflegenden Wirkungen der Aminosäure Arginin optimiert. Die signifikante Verbesserung der Durchblutung hat in allen Bereichen des Organismus Auswirkungen. Auch der erektilen Dysfunktion beim Mann wirkt Arginin entgegen. So hat die Aminosäure den Ruf „natürlichen Viagras“ erreicht.

Menschen mit hohem Blutdruck und zu hohen Homozysteinwerten sollten ihre Argininversorgung verbessern.
Hohe Homozysteinwerte deuten darauf hin, dass der Gefäßstoffwechsel nicht optimal funktioniert. In diesem Zusammenhang gibt es medizinische Untersuchungen, wo nach Mängel an bestimmten Vitaminen, wie der Folsäure oder der Vitamine B6 und B12, negativ auf die individuelle Gefäßsituation wirken und den Homozysteinwert ebenfalls nach oben treiben.

Arginin-Supplementation
Wichtige Argininlieferanten sind Fleisch und Nüsse, Fisch und Getreide. Davon müsste man große Mengen essen, um die Argininwirkung gezielt zu verstärken. Außerdem können auf diesem Wege die Kalorien- und die Fettzufuhr der Intensität nach problematisch werden. Bewährt hat sich deshalb die Supplementierung konzentrierter Arginin-Produkte.

Arginin-Supplemente können durchgehend konsumiert werden. Auch ein kurmäßiger Einsatz ist vorteilhaft. Wichtig ist die ausreichend hohe Dosierung. Von der Arteriosklerose-Prophylaxe bis zum gezielten Muskelaufbau und der effektiven Fettverbrennung: Hoch dosiertes Arginin hat positive Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

Bild: Wellcomeimages


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